WIDERSTANDSFEST am 24.06. war grosser Erfolg

Als großen Erfolg konnten wir die gelungenen Aktion an und mit der Bismarcksäule auf dem Pariner Berg feiern. Fast 200 Ostholsteiner Bürger folgten unserer Einladung zu dieser Veranstaltung und spendeten sehr eifrig, um unsere Aktionen auch finanziell zu unterstützen.

 

Sehen Sie hierzu auch das von media-tp zur Verfügung gestellte Video!

 

Vielen Dank an alle Spender und das Team der Bürgerinitiative, welches tolle Arbeit geleistet hat!



Umweltminister Habeck in Ratekau

Der Kreisvorstand der Grünen hatte am 29. Mai zu einer öffentlichen Versammlung ins Ratekauer Rathaus eingeladen. Prominentester Sprecher war bei dieser Veranstaltung unser Umweltminister, Herrn Habeck. Im Mittelpunkt stand an diesem Abend der Netzausbau und die geplante Hochspannungstrasse durch Ostholstein und Ratekau.

Natürlich waren viele Mitglieder unserer Bürgerinitiative vor Ort, welche vor dem Rathaus mit Plakaten und im Versammlungsraum mit ihren Fragen an den Umweltminister die Probleme der geplanten Trasse durch den Riesebusch und das Sielbektal thematisierten.


besuch voM Ministerpräsidenten

Im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung besuchte unser Ministerpräsident Daniel Günther die CDU Ratekau. Mitglieder unserer Bürgerinitiative nutzten die Gelegenheit, die Problematik der Hochspannungstrasse durch Bad Schwartau, Ratekau und Sereetz kurz zu erklären.

Auch der bekannte CDU-Landtagsabgeordnete Hartmut Hamerich ließ sich mit unserem Verbotsschild gegen 380 kV fotografieren.

 


Artikel im Wochenspiegel über unsere neueste Plakat-Aktion


NEUE PLAKATE IN BAd schwartau und sereetz

Seit dieser Woche hängen im Riesebusch und in Bad Schwartau neue Plakate, um auf die Umweltzerstörung und die Nutzlosigkeit der geplanten 380 kV-Trasse durch den Riesebusch und das Sielbektal aufmerksam zu machen.


plakataktion in Bad Schwartau

Seit den Abendstunden des 21. März hängen vielerorts in Bad Schwartau unsere neuen Plakate (siehe Bild rechts) zum Protest gegen die geplante Höchstspannungsleitung durch unseren Kurort.

 

Damit möchten wir möglichst viele Bürger aus Bad Schwartau und den Nachbargemeinden sowie die Gäste des Kurortes auf die Sinnlosigkeit  der geplanten Trasse und die zu erwartenden Umwelt- und Gesundheitsschäden aufmerksam machen.

 

Wenn Sie uns unterstützen möchten, würden wir uns sehr über eine Spende auf das Konto unserer Initiative bei der Postbank Hamburg (siehe Fußzeile) oder einen Besuch an unserem Infostand jeweils am 14., 21., 28.04. oder 05.05. (Samstags-Vormittags von 10:00 - 13:00 Uhr) freuen. Wir sammeln Unterschriften gegen die Trassen und starten eine "Selfie-Aktion" mit möglichst vielen Bildern.

 

NOCH IST ES NICHT ZU SPÄT!

HELFEN SIE UNS, DIE MONSTER MASTEN DURCH DEN RIESEBUSCH ZU VERHINDERN!


Bündnis gegen 380 kV live im RAdio

Der offene Kanal Lübeck war aufmerksam geworden durch unsere Aktion vor dem Hansemuseum und lud am 2. März zum Interview in die Lübecker Studios des Radiosenders.

Dort konnten wir erneut unser Anliegen vorbringen und über die geplante Trasse von TenneT als auch die Auswirkungen auf die Umwelt in Ostholstein und insbesondere in Bad Schwartau berichten.


Deutschlandfunk berichtet:

Heimat zwischen Seeadler und Stromtrasse

Auf seiner Homepage berichtet der Deutschlandfunk über die Veranstaltung im Hansemuseum. Besondere Beachtung schenkten die Redakteure dabei unserer Aktion vor den Türen des Museums.

Lesen (und hören) Sie hier (bitte auf den Link klicken) mehr über die Veranstaltung mit dem Umweltminister Robert Habeck und dem ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen:


Erfolgreiche ProtestAktion vor dem Hansemuseum

Mit unserer jüngsten Protestaktion vor dem Hansemuseum im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema "Was ist Heimat?" konnten wir große Aufmerksamkeit erregen. Auch Herr Umweltminister Habeck nahm uns wahr und führte einen kurzen Dialog mit den Anwesenden.

Wenig überraschend ließ sich der Grünenpolitiker nicht von unseren Argumenten und dem vor kurzen vorgelegten wissenschaftlichen Gutachten zur Sinnlosigkeit der geplanten Hochspannungstrasse durch Bad Schwartau überzeugen.

Trotzdem war die Maßnahme ein voller Erfolg, da die anwesenden Pressevertreter großes Interesse an der Aktion und unserer Bürgerinitiative zeigten. Insbesondere die Redakteure vom Deutschlandfunk wollten Näheres wissen und interviewten die Vertreter unserer Bürgerinitiative. Auch viele Besucher der Veranstaltung im Hansemuseum zeigten sich interessiert und nahmen unsere Flyer mit.

 

Diese Operation war erst der Auftakt zu einer Reihe verschiedener Veranstaltungen, die wir in der ersten Jahreshälfte durchführen werden, um auf unser Anliegen hinzuweisen und die (betroffene) Bevölkerung zu mobilisieren. In den nächsten Wochen werden wir auf dieser Homepage Hinweise geben zu weiteren Events. 

 


Sagen Sie NEIN zum Bau einer 380 KV - Höchstspannungsleitung über Groß Parin, den Riesebusch und das Sielbektal!

Die Bürgerinitiative "Achtung - 380 KV" aus Groß Parin, der Umweltschutzvereins Seeretz und der Verein zum Schutz von Umwelt- und Wohnqualität VeSUW e.V. starten eine neue Initiative gegen den Bau einer 380 kV - Höchstspannungsleitung zwischen Pohnsdorf und Siems. Wir bitten alle Bad Schwartauer Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung durch Beteiligung an unserer Unterschriftenaktion. Die Termine hierzu finden Sie in der Spalte rechts. Wir sind mit einem Informationsstand an ausgewählten Terminen auf dem Markt vertreten, um zu informieren und Fragen zu beantworten. 

 

Grund der Aktion ist das neue vorläufige Prüfergebnis der Bundesnetzagentur (siehe Link unter "Trasse und Gutachten") zur tatsächlichen Erforderlichkeit dieser Leitung.

 

Darin wird bestätigt, dass dieser Leitungsbau nicht erforderlich ist. Die Auslastung einer solchen Leitung läge bei maximal 13% und bliebe damit deutlich unter der von der Behörde selbst festgelegten  Erforderlichkeitsschwelle von 20 %.

 

Damit haben die vielen Einwendungen der Bad Schwartauer Bürgerinnen und Bürger bei der Bundesnetzagentur gegen den Bau dieser 380 KV - Freileitung als Abzweig von der Trasse zwischen Segeberg und Göhl in Richtung Siems einen ersten Teilerfolg erreicht.

 

Aber die Bundesnetzagentur will dennoch das Verfahren zur Bestätigung dieser Leitung im Bundesbedarfplan fortsetzen, weil ihr die Maßnahme wirksam erscheint.

 

Das ist für uns nicht nachvollziehbar, denn 

  • Die Kosten für die Investition in diese Leitung müssten allein die Schleswig-holsteinischen Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Strompreis finanzieren und das ist ohne einen begründeten Bedarf nicht akzeptabel.
  • Die Trasse der Freileitung wird in Groß Parin dicht an den Häusern der dort lebenden Menschen geplant und birgt damit für sie mit Blick auf die zu erwartenden Emissionen erhebliche Risiken - das ist bei fehlender Erforderlichkeit dieser Leitung nicht akzeptabel.
  • Die Freileitung wird im Weiteren durch  Naturschutzgebiete geplant, deren Flora und Fauna durch den Bau erheblich gefährdet würden - auch dieser Eingriff ist ohne begründeten Bedarf nicht hinnehmbar.

Der Umweltverein Sereetz weist daraufhin, dass  diese Leitung die über viele Jahre durch große Anstrengungen wiederhergestellte  Biotopvernetzung  zerstört, zu der USV - Sereetz im Jahre 1982 das allererste Konzept entwarf, mit dem die Gemeinde Ratekau dann den Titel einer Modellgemeinde erwarb.

Obgleich das gesamte Gebiet des Schwartautals  inzwischen als renaturierte Natura 2000 Region von Barkau bis Kaltenhof  ausgewiesen ist und somit europäisches Schutzgebiet darstellt , wird vom Energieministerium eine Ausnahmegenehmigung  für den Bau der Leitung gefordert. Tatsächlich gibt es eine perfekte umweltfreundliche alternative Möglichkeit, die der Netzbetreiber aber partout nicht nutzen will. Dasselbe gilt für die Regionen Sielbektal, Ruppersdorfer See und  Hobbersdorfer Gehege , die als Vorzeigeprojekte der Gemeinde Ratekau gelten und vom USV-Sereetz einst vorgeschlagen, mitgeplant und auch teilweise mit eigenen Mitteln in über 30 Jahren renaturiert werden konnten. Die Regionen haben inzwischen alle Naturschutzstatus und gelten landesweit als Vorzeigeobjekte in Sachen Renaturierung und Biotopvernetzung.

380.000 Volt ? - Nicht mit uns!

Der Netzbetreiber TenneT TSO GmbH plant mitten durch Naturschutzgebiete sowie über den Erholungswald Riesebusch hinweg, eine 380.000 Volt - Höchstspannungsleitung zu bauen. Die gewaltigen Strommasten werden eine Höhe von 60 - 80 m haben und aus weiter Ferne noch zu sehen sein. Durch die geplante "Überspannung" des Riesebusch-Waldes werden die Masten in diesem Bereich noch höher ausfallen als andernorts und sehr weit über die Baumkronen des Riesebusches hinausragen.


Die Bürgerinitiative "Achtung-380kV" und Vesuw

Die BI „Achtung-380kv.de“ hat sich  im Sommer 2016 gegründet, um dem Protest der Menschen vor Ort gegen die geplante  380 kV- Höchstspannungsleitung von Pohnsdorf nach Lübeck-Siems zur erneuten Anbindung des „Baltic Cable“ eine Stimme zu geben. Die Planungen sind nicht neu. Bereits vor 20 Jahren sollte es eine 380 kV-Trasse um Groß Parin und über den Pariner Berg geben. Wir arbeiten daher eng  mit dem Verein zum Schutz von Umwelt- und Wohnqualität e.V. (VeSUW) zusammen. Der VeSUW bringt die Erfahrungen aus dem Widerstand der Anwohner ein, der sich damals in gleicher Weise formierte. Tatsächlich wurde das Projekt wegen mangelnder energiewirtschaftlicher Notwendigkeit nicht realisiert. Stattdessen bindet seit 2004 ein 220 kV-Erdkabel von Lübeck-Siems nach Pohnsdorf durch Bad Schwartau das „Baltic Cable“ an das Stromnetz an - eine umweltschonende Lösung, die bis heute störungsfrei betrieben wird.

 

Der Verein zum Schutz von Umwelt- und Wohnqualität e.V. (VeSUW) ist 1994 aus verschiedenen Bürgerinitiativen aus dem Großraum Lübeck entstanden, die sich schon in der Lübecker Energiewende für eine moderne, ressourcen- und umweltschonende Energiepolitik eingesetzt haben. Aktueller Anlass der Vereinsgründung war damals ein gigantisches Energieprojekt und zwar

·  ein 400 MW-Kraftwerk in Lübeck-Siems

· eine 380 kV Höchstspannungsleitung von Krümmel nach Lübeck-Siems und von Lübeck-Herrenwyk nach Lübeck-Siems

 

Betroffene Bürger und Bürgerinnen haben aus finanziellen Gründen kaum eine Chance, sich gegen diese massiven Eingriffe in ihr Eigentum zu wehren. Internationale Studien zeigen bereits, dass für Häuser in der Nähe von Hochspannungsleitungen mit einer Wertverminderung von 5 bis 15 Prozent zu rechnen ist. Sind die Hochspannungsleitungen sichtbar, steigt der Verlust gar auf 20 Prozent.

 

Daher hat der Verein über Info-Veranstaltungen, Presseartikel, Demos auf diese unsinnigen Großprojekte und ihre Folgen hingewiesen und Spenden gesammelt. Mit diesen Spenden sollten Betroffenen das finanzielle Risiko einer Klage – insbesondere die Kosten für einen Fachanwalt – zum Teil abgenommen werden. Damals existierten keine energiewirtschaftlichen Berechnungen für die geplanten Großprojekte, Es wurde lediglich behauptet, dass es Bedarf dafür gab.

 

Damals wie heute sind für den VeSUW und unsere Bürgerinitiative eine lebenswerte Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung allemal wichtiger als die wirtschaftlichen Ziele reicher Energie-Konzerne.


Die rote Linie stellt den geplanten Trassenverlauf dar, die blaue Linie die bestehende 110kV-Trasse (Quelle: SAG / TenneT)
Die rote Linie stellt den geplanten Trassenverlauf dar, die blaue Linie die bestehende 110kV-Trasse (Quelle: SAG / TenneT)

 

Wussten Sie, dass die geplante 380-KV- Höchstspannungsleitung sehr nah - zum Teil nur wenige 100 Meter von Wohngebäuden entfernt - an der Kurstadt Bad Schwartau und durch den Riesebusch gebaut werden soll?